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Ein gutes E-Label ist klar, sachlich und mühelos auf einem Smartphone lesbar, das über ein Weinregal gehalten wird. Diese Praktiken machen Ihre Seiten für Verbraucher nützlich und halten einer behördlichen Prüfung stand.
Dies sind inhaltliche Empfehlungen, keine Rechtsberatung. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Markt — klären Sie Details mit Ihrer Compliance-Beratung.

Informationshierarchie

Beginnen Sie mit dem, wonach Verbraucher und Prüfer zuerst suchen:
  1. Identität des Weins
  2. Angaben zu Erzeuger oder Abfüller
  3. Alkoholgehalt und Volumen
  4. Allergene
  5. Zutaten
  6. Nährwerte
  7. Angaben zu Herkunft und Appellation
  8. Optionale sachliche Angaben zu Herstellung oder Lagerung

Leitlinien für Texte

Empfohlen:
  • Klare, prägnante, sachliche Sprache verwenden
  • Begriffe konsistent halten — derselbe Weinname und dieselben Einheiten wie auf der Flasche
  • Übersetzungen für jeden Markt bereitstellen, in dem Sie verkaufen
  • Einheiten und Zahlen exakt an das physische Etikett angleichen
Vermeiden:
  • Irreführende Beschreibungen
  • Werbliche Aussagen — egal wo auf der verpflichtenden E-Label-Seite
  • Überladene Inhalte, unter denen Allergene oder Nährwerte untergehen
  • Nicht belegte Auszeichnungen oder Zertifizierungen

Erwartungen an die mobile Darstellung

Kunden scannen Flaschen im Geschäft, im Restaurant und im Keller. Die Seite, auf der sie landen, sollte:
  • Schnell laden, auch bei schwacher Mobilfunkverbindung
  • Ohne Zoomen lesbar sein
  • Die Pflichtangaben weit oben zeigen
  • Sich ohne Konto und ohne App öffnen
  • Auf aktuellen iOS- und Android-Geräten funktionieren
Die öffentlichen Etikettenseiten von Vinum erfüllen das von Haus aus — Ihre Aufgabe ist allein der Inhalt.

Marketing getrennt halten

Die verpflichtende E-Label-Seite muss neutral bleiben. Platzieren Sie Folgendes stattdessen auf Ihrer eigenen Website oder hinter einem separaten QR-Code:
  • Weingutsgeschichte und Storytelling
  • Auszeichnungen und Prämierungen
  • Rezepte zur Speisenbegleitung und Verkostungsvideos
  • Treueprogramme und Rabatte
  • Verweise auf Social Media
  • Direktvertriebsaktionen
Wenn Sie sowohl eine Pflichtseite als auch eine Marketingseite möchten, verwenden Sie zwei klar getrennte Links oder QR-Codes. Eine Vermischung riskiert, dass die Pflichtseite nicht mehr den Vorschriften entspricht.