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Ein E-Label ist eine sachliche, öffentliche Seite zu genau einem Wein, erreichbar über den QR-Code auf der Flasche. Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, was hineingehört. Ein neues Etikett starten Sie im Generator auf der Startseite (kein Konto erforderlich) oder angemeldet unter Meine Etiketten. Hat der Wein bereits ein E-Label bei einem anderen Anbieter, importieren Sie es, statt von vorn zu beginnen.

Ablauf

1

Neues Etikett anlegen

Öffnen Sie den Generator. Die Live-Vorschau neben dem Formular zeigt die Seite genau so, wie ein Kunde sie sehen wird.
2

Identität des Weins erfassen

Weinname, Jahrgang, Weinart, Angaben zu Erzeuger und Abfüller, Land, Region und Appellation.
3

Pflichtangaben ergänzen

Alkoholgehalt, Nennvolumen, Zutaten, Allergene und Nährwerte pro 100 ml. Liegen keine Laborwerte vor, nutzen Sie den Nährwertrechner — er schätzt die Werte aus Alkoholgehalt und Restzucker.
4

Zusammenfassung prüfen

Der Tab „Zusammenfassung” markiert fehlende Pflichtfelder. Achten Sie auf Tippfehler, falsche Einheiten und Formulierungen, die werblich wirken.
5

Veröffentlichen

Veröffentlichen Sie erst, wenn digitale Seite und physisches Flaschenetikett gemeinsam geprüft wurden und übereinstimmen.

Identität des Weins

Geben Sie jedem, der den Code scannt, genug Informationen, um eindeutig zu erkennen, welchen Wein die Seite beschreibt:
  • Weinname
  • Jahrgang, sofern zutreffend
  • Weinart — Rotwein, Weißwein, Rosé, Schaumwein oder Sonstiges
  • Name und Anschrift des Erzeugers
  • Angaben zum Abfüller, sofern zutreffend
  • Land, Region, Appellation, g.U. oder g.g.A.
  • Nennvolumen
  • Alkoholgehalt (% vol.)

Pflichtangaben

Das ist das Herzstück des E-Labels — die Informationen, die Sie nach den EU-Vorschriften digital bereitstellen dürfen:
  • Zutaten, in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils
  • Allergene, insbesondere Sulfite
  • Energiegehalt und Nährwerte pro 100 ml
  • Die für Ihre Zielmärkte erforderlichen Sprachen (die Anzeige unterstützt alle 24 EU-Amtssprachen)
Veröffentlichen Sie niemals Platzhalter-Inhalte. Ein QR-Code macht falsche Angaben leichter auffindbar — er macht sie nicht richtig.

Optionale sachliche Angaben

Sachliche Zusatzinformationen sind willkommen, solange sie die Pflichtangaben nicht verdrängen:
  • Rebsorten
  • Trinktemperatur
  • Lagerhinweise
  • Fakten zum Herstellungsverfahren
  • Fakten zu Nachhaltigkeit oder Zertifizierungen
Halten Sie Werbung von der Pflichtseite fern — Weingutsgeschichte, Auszeichnungen, Rabatte und Social-Media-Links gehören auf Ihre eigene Website. Siehe Bewährte Praktiken für digitale Etiketten.

Nächste Schritte